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Aktuelles / Info's

Auf dieser Seite finden sie aktuelles aus der Forschung sowie informatives zu den Themen:

  • Neuerungen der Praxis

  • Prävention - Vorbeugen ist besser als Heilen

  • Neues aus der Naturheilkunde

  • sowie Hinweise für einen gesunden Lebensstil

 

 

Mesotherapie - Schönheit mit den Mitteln der Natur

es handelt sich um eine Kombination von 4 Therapiearten: der orthomolekukaren Therapie (mit Vitaminen, Spurenelementen und Aminosäuren), der Homöopathie, der Akupunktur und der (bei Bedarf) niedrigst dosierten Arzneimitteltherapie. Hierbei werden die Wirkstoffe unblutig und schmerzfrei meist in die oberen Hautschichten (Wachstumsschicht der Haut ) eingebracht, und wirken über einen Zeitraum von 7-10 Tagen langsam in die Tiefe. Die Mesotherapie findet Anwendung:

  1. Kurativ, z.B. bei Schmerzen, Allergien, Gelenkbeschwerden, zur Rauchentwöhnung u.v.A.
  2. im Bereich der Beauty Behandlungen, z.B. als Meso-Repair, Meso-Clean, Meso-Glow, Meso-Hair oder Meso-Lift 

In der Regel wird die Mesotherapie (Beauty) als Behandlungsserie mit 4-6 Therapiesitzungen im Abstand von 4-6 Wochen durchgeführt. Bei der kurativen Mesotherapie genügen oft schon 2-3 Therapiensitzungen.  

Die Mesotherapie zeigt eine anhaltende Wirkung über meist mindestens 1/2 Jahr . . . je nach Lebensstil . . . somit kann man auch im Beautybereich mit ausschließlich gesunden, natürlichen Substanzen für mehr Schönheit, weniger Falten und ein entspannteres, strahlenderes Aussehen bzw. eine größere Haarfülle sorgen . . .

 

Obst und Gemüse haben immer weniger Nährstoffe 

Frischkost enthält z.T. erheblich weniger Vitalstoffe als noch vor 50 Jahren.

 

Fünf Portionen an Obst und Gemüse pro Tag sollen, laut Empfehlungen der „Ernährungsexperten“, den Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen decken.

Das ist schon lange nicht mehr richtig!

Einige frühere Studien haben dies schon widerlegt und eine aktuelle amerikanische Studie bestätigt es wieder:

Obst und Gemüse sind längst nicht mehr so vitaminreich wie früher.

Laut der aktuellen Untersuchung fällt der Gehalt an Vitalstoffen seit den 70er-Jahren rapide ab:

Der Verlust von Vitamin A bei Äpfeln beträgt 41 Prozent.

Paprika hat um 31 Prozent weniger Vitamin C und Brokkoli nur noch die Hälfte an Eisen. (-50%)

Blumenkohl hat heute nur halb so viel Vitamin C, B1 und B2 als noch vor 40 Jahren.(-50%)

Ausgelaugte und schadstoffbelastete Böden in der Landwirtschaft führen zu einem drastischen Verlust an Mineralstoffen und Vitaminen in der Nahrung.

„Der Mangel an Magnesium in der heutigen Ernährung ist auffallend“, bestätigt Arzt und Biochemiker Jörg Birkmayer.

Und US-Mediziner Al Sears meint:

Sie müssen heute zehnmal so viel Obst und Gemüse essen, um die gleiche Menge an Vitaminen und Mineralstoffen wie vor 50 Jahren zu bekommen.

Wem das zu viel erscheint, muss zu diversen Nahrungsergänzungsmitteln(NEM) und Vitaminsäften greifen.


Neben unreif geernteten Früchten,

UV-Bestrahlung,

langen Transprotwegen und

langen Lagerzeiten, werden die Landwirte durch das System dazu gezwungen auf Quantität, anstatt auf Qualität zu setzen.

Die Böden können sich nicht erholen, werden ärmer, verlieren ihre Nährstoffe und werden zusätzlich mit Chemikalien (Düngemittel und Pestiziden) belastet. (nicht nur die Böden! :-(  )

Genetisch verändertes Saatgut (vor allem in den USA – zunehmend auch bei uns) kommt vermehrt zum Einsatz.

Was werden die Menschen essen, wenn die Nahrung nichts mehr wert ist? . . .  und was entsteht dann . . . eine zunehmend kranke Gesellschaft.

Wer zu Nahrungsergänzungsmitteln greift, deren Nutzen die tägliche Praxis sehr deutlich zeigt, sollte jedoch  auf erhebliche qualitative Unterschiede achten. (Keine synthetischen Vitamine!)

Grundsatz: alles was künstlich ist, macht den Körper langfristig gesehen krank!

Nur wenige Firmen produzieren Nahrungsergänzungsmittel (NEM), die aus natürlichen Quellen extrahiert werden (dies bezieht sich insbesondere auf die sogenannten B-Komplex-Vitamine).

Es ist also wichtig, qualitativ hochwertige NEM zu verwenden . . . auch die Dosierungen und die Einnahmedauer sollten individuell bestimmt werden . . . es ist erstaunlich, wieviele Symptome und sogar Krankheiten verschwinden, wenn man mit solchen hochwertigen NEM arbeitet . . .

 

Häufige Heilungshindernisse - Krankheitsursachen:

 

  • Schwermetall- und/oder Toxinbelastungen (> Störung der Energieproduktion)

  • Störungen der Darmflora (>Störungen des Immunsystems, u.A.)

  • Nahrungsmittelallergien (> leaky gut syndrome)

  • chronische Entzündungen (meist unbemerkt: z.B. im Kieferknochen, Darm, Zahnfleischtaschen u.v.A.)

  • unerkannte Stoffwechselstörungen (Nitrostress, Oxidat.Stress, u.A.)

  • ungelöste Psychische Konflikte (oft unbewust, werden kinesiologisch entdeckt)

    die genannten Ursachen aufzudecken und zu behandeln, ist die Aufgabe einer heilenden Medizin . . . dann heilt der Organismus sich selbst . . . der Arzt schafft dafür nur die notwendigen Voraussetzungen.

 

Neu im Diagnose - Portfolio der Praxis: VNS-Analyse

Mit Hilfe der VNS-Analyse (Messung des Vegetativen Nerven Systemes) kann man über die einfache und schmerzfreie Messung der sogenannten Herzfrequenzvariabilität (Schwankung des Abstandes der einzelnen Herzschläge) nicht nur die Gefahr für einen Herzinfarkt vorhersehen, sondern auch Aussagen über die Funktion des "vegetativen Nervensystemes" (der automatischen Organsteuerung) machen und so z.B. Stressfolgen sichtbar machen oder Therapieerfolge nachweisen . . .

Die Messung dauert ca. 10 Minuten und erfolgt mit einem Brustgurt, der per Funk die Daten an einen Laptop in eine Auswertungssoftware schickt . . .

. . . über eine einfache Atemtechnik kann auch die "Entspannungsfähigkeit" der Regulationssysteme gemessen werden.

Neu im Therapieportefolio: PapImi Magnetfeldtherapie

Um eine völlig andere Art der Magnetfeldtherapie in Qualität und Quantität (im Vergleich zur Bioresonanztherapie) handelt es sich beim sogenannten PapImi-Magnetfeldgerät, daß vereinfacht gesagt die Zellmembranen wieder aufladen kann.

Jede Zelle besitzt eine sogen. Oberflächenladung (von 80-100mV). Im Alter nimmt diese Oberflächenladung etwas ab, bei Krankheit deutlicher.

Eine Krebszelle schließlich besitzt noch 17 mV Oberflächenladung.

Das wiederherstellen der normalen Ladung bewirkt eine Stärkung der Selbstheilungskräfte, verbessert den Stoffaustausch in die und aus der Zelle und verjüngt quasi die gesunden bzw. leicht angeschlagenen Zellen.

Werden die elektrisch schwer geschädigten Zellen (z.B. Krebszellen) in der Teilungsphase getroffen, gehen sie durch die Behandlung unter.

Bei dieser Art der Magnetfeldtherapie werden sehr starke Magnetfelder für sehr kurze Zeiträume erzeugt, die im Gewebe die oben beschriebenen Effekte bewirken.

PapImi Magnetfeldtherapie wirkt energetisierend. 

 

Neu im Therapieportefolio: Physiokey - Therapie

Der "Physiokey" ist ein sanftes Elektrotherapiegerät, mit dem z.B. schmerzfrei Muskelverspannungen ohne den Einsatz von Nadeln behandelt werden können. Auch Schmerzen aller Art werden über die Haut erfolgreich behandelt. Dabei verbesser sich gleichzeitig die Organfunktion im behandelten Areal (in der sogen. Reflexzone, s. Neuraltherapieseite)

Wenn auch zunächst nur eine Pilotstudie, dennoch hochinteressant . . .

https://www.carstens-stiftung.de/…/grippeimpfung-versus-hom…

 

Achtsamkeit & Meditation - Wirkungen:

  1. Achtsamkeit steigert Glücksgefühle.

  2. Unangenehmes wird besser verarbeitet (seltener Depressionen)

  3. Willenskontrolle steigt, seltener Schmerzerkrankungen

  4. Konzentrationsfähigkeit nimmt deutlich zu.

9 Punkteprogramm für ein besonders langes Leben

 

von der Europäischen Akademie für Naturheilverfahren und Umweltmedizin:

www.dr-wasylewski.com/_/neun-faktoren-fuer-ein-hohes

Der amerikanische Publizist Dan Büttner ist der Frage nachgegangen wie man besonders alt werden kann.

Dazu hat er die Lebensgewohnheiten in den so genannten „Blauen Zonen“ ausgewertet.

Das sind Hotspots in Loma Linda/Kalifonien, Okinawa/Japan, Sardinien/Italien, Ikaria/Griechenland und Nikoya/Costa Rica.

Hier werden die Menschen im Durchschnitt ein dutzend Jahre älter als im Rest der Welt und sie sind fit bis ins hohe Alter.

Büttner findet 9 Gemeinsamkeiten, die er für das hohe, gesunde Alter verantwortlich macht. Sein Ergebnis passt erstaunlich gut zu den Empfehlungen führender Organisatoren der Krebsprävention.

1. Bewegung: Büttner findet, dass alte Menschen in den Blauen Zonen Bewegung in ihr Leben integriert haben. Es werden keine besonderen sportlichen Übungen absolviert, sondern sie laufen, kochen, machen die Hausarbeit und pflegen den Garten selbst.

Dabei sind sie oft an der Sonne und der Körper kann optimale Vitamin-D-Spiegel produzieren, die wichtig für gesunde Knochen, Immunsystem und gegen Entzündungen und Krebs sind.

2. Wenig essen: Sie essen wenig, in Okinawa wird das Essen beispielsweise auf kleinen Tellern serviert, die nicht nachgefüllt werden, sodass die Menschen nur zu etwa 80% satt sind.  "QUALITÄT statt QUANTITÄT" . . .

Die meisten über 100-Jährigen sind schlank und haben tendenziell eher Untergewicht.

3. Die Ernährung ist überwiegend vegetarisch, wobei ab und zu Fleisch gegessen wird. Bei der Glaubensgemeinschaft der Adventisten in Loma Linda ist die Ernährung überwiegend vegan, es gibt aber Adventisten die Milch trinken und Eier essen (Ovo-Lacto-vegetarisch) und manche essen auch Fleisch und Fisch.

Diese definierten Populationen werden oft in Ernährungsstudien untersucht und man findet, dass die vegane Ernährung vor Herz-Kreislaufproblemen schützt.

Auf Okinawa und Sizilien wird häufig Fisch gegessen. Dadurch sind die Menschen ausreichend mit den gesunden Omega-3-Fettsäuren versorgt, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündung und Krebs vorbeugen.

Auffallend ist ein häufiger Verzehr von Kohl und Hülsenfrüchten. Auch Nüsse werden oft gegessen.

4. Insgesamt wird wenig Alkohol getrunken und nicht geraucht. In Sardinien trinkt man täglich – aber in Maßen – Rotwein der Sorte „Cannonau di Sardegna“ und man denkt, dass dieser spezielle Wein etwas mit dem hohen Alter der Sarden zu tun hat.

Der Wein kommt von einer uralten Rebsorte, die durch die intensive Sonne und Trockenheit Sardiniens reichhaltig Polyphenole und Antioxidantien enthält, die sehr wahrscheinlich Herz-Kreislauf-präventiv und krebsvorbeugend wirken.

5. Ziele: Die Leute wissen warum sie morgens aufstehen. Ihr Leben hat einen Sinn, weil sie Aufgaben haben. Auffallend war, dass es in allen Gebieten keine Rentner gibt.

Die Leute machen im Beruf einfach weiter wenn sie 65 sind.

6. Die Familie kommt zuerst und auch die Älteren werden von ihren Familien geachtet. Die Kinder und Enkel wohnen nicht weit entfernt. Die Älteren kümmern sich um ihre Enkel, Ur-Enkel und Ur-Ur-Enkel und haben feste Aufgaben im Haushalt.

Das ist nicht nur gut für die Alten, sondern senkt auch Krankheiten und Sterblichkeit bei den Kindern. In so einem sozialen Netzwerk wird auch besser für die Älteren gesorgt, wenn diese hilfsbedürftig werden.

7. Die Menschen in den Blauen Zonen sind meistens sesshaft und nicht viel umgezogen, das fördert ein gewachsenes, gutes Netzwerk mit Freunden, die in schwierigen Lebenslagen soziale Stabilität geben.


8. Abschalten: die Menschen besitzen Strategien der Stressbewältigung. Zum Beispiel gedenkt man in Okinawa täglich der verstorbenen Ahnen, auf Sardinien kommt man abends fröhlich zusammen, die Adventisten beten, in Ikaria und Nicoya hält man Siesta.

9. Fast alle der interviewten Hundertjährigen gehörten einer Glaubensgemeinschaft an.

Es war egal ob das Christen, Buddhisten, Muslime oder Juden waren.

Anscheinend gibt die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft ebenfalls soziale Sicherheit, Zuversicht und psychische Stabilität.

 

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

 

Wir rechnen seit Mitte 2016 über die Privatärztliche Verrechnungsstelle (PVS) ab.

Die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), nach der wir abrechnen, ist im Bezug auf die seit Ihrem Bestehen neu etablierten Therapie- und Diagnoseverfahren veraltet.

Dies hat zur Folge, dass moderne Diagnose- und Therapieverfahren und auch komplementäre Therapieverfahren überwiegend mit sogenannten „analogen Abrechnungsziffern“ nach §6 der GOÄ abgerechnet werden.

Das sieht die GOÄ zwar so vor, jedoch hat diese Tatsache - unabhängig davon, wie wirksam diese neuen Methoden sein mögen - hat in der Vergangenheit hin und wieder Anlaß für Auseinandersetzungen mit den Privatversicherern gegeben.

Um diese Schwierigkeiten ein für alle Mal zu beenden, überlassen wir das in Zukunft der Rechtsabteilung der PVS.

Unsere Rechnungen werden von der Privatärztlichen Verrechnungsstelle vor dem versenden von der PVS geprüft.

Bei Rückfragen oder Ablehnungen können Sie ab sofort über die Rechtsabteilung der PVS bei der Durchsetzung der abgerechneten Leistungen Ihrer Kasse gegenüber Unterstützung erwarten.
Bitte wenden sie sich bei Rückfragen oder Ablehnungen einzelner Leistungen direkt an die PVS. Die PVS nimmt dann direkt Kontakt mit Ihrer Krankenkasse auf bzw. sie erhalten ein Schreiben zur Weiterleitung an die Kasse.

Die PVS ist bekannt für eine sehr gute Durchsetzungsrate im Bezug auf die emittierten Rechnungen (im Bezug auf die Kassen).

Vom zeitlichen Ablauf von der Rechnungsstellung bis zur Bezahlung wird sich durch die Umstellung nichts ändern.

Es ging mir bei dem Wechsel im Wesentlichen darum, die Mühe und Sorge aus dem Arzt-Patienten Verhältnis herauszunehmen, die sich auf die finanziellen Gegebenheiten und Notwendigkeiten bezieht, damit wir uns verstärkt Ihrem Wohlbefinden und dem Wiedererreichen Ihrer Gesundheit widmen können.

 

 

Die Nahrungsmittelauswahl wirkt sich "unmittelbar" auf die Schlafqualität aus ! ! ! . . .

Was man isst, bestimmt offenbar auch, wie gut man schläft. Zu diesem Schluss kamen US-Forscher in einer im "Journal of Clinical Sleep Medicine" veröffentlichten Studie.

Eine ballaststoffreiche Ernährung ist demnach vorteilhaft für die Schlafqualität, während viel Zucker und gesättigte Fette selbige stören dürften.

Die Wissenschaftler der Columbia University in New York bezogen 26 gesunde, normalgewichtige Erwachsene (13 Männer, 13 Frauen) mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren in die Studie ein.

Die Probanden verbrachten fünf aufeinanderfolgende Nächte in einem Schlaflabor.

Die ersten vier Tage erhielten sie von einem Ernährungsexperten zusammengestellte, gesunde Nahrung, am letzten Tag konnten sie sich ihre Speisen selbst aussuchen.

Die Schlafdaten wurden via Polysomnografie in der dritten Nacht und in der fünften Nacht erhoben.

Wie sich zeigte, führte die kontrollierte Essenszufuhr mit vielen Ballaststoffen dazu, dass die Teilnehmer mehr Zeit in den erholsamen Tiefschlafphasen verbrachten.

Nahmen sie mehr gesättigte Fette zu sich, waren die Tiefschlafphasen verkürzt.

Eine höhere Zuckerzufuhr war mit häufigerem Erwachen verbunden.

Zudem stellten die Forscher fest, dass die Probanden nach den fix zusammengestellten Speisen schneller einschliefen als nachdem sie Lebensmittel ihrer Wahl gegessen hatten.

Im Durchschnitt brauchten sie nach den vom Ernährungs-
spezialisten ausgesuchten Mahlzeiten 17 Minuten bis zum Einschlafen, nach den selbst gewählten jedoch 29 Minuten.

"Unser Hauptergebnis war, dass die Ernährungsqualität die Schlafqualität beeinflusst", fasste Erstautorin Marie-Pierre St-Onge zusammen.

"Am meisten überrascht hat, dass ein einzelner Tag mit höherer Fett- und geringerer Ballaststoffzufuhr die Schlafparameter beeinflussen konnte."

 

Antibiotika weitgehend verzichtbar

Die antibiotische Therapie akuter Harnwegsinfektionen (HWI) kann erhebliche Auswirkungen auf die meschliche Darmflora haben.

Nach Aussage von Professor Mikhail Kogan, Rostov, Russland, stützt sich die routinemäßige Behandlung akuter HWI mit oralen Antibiotika auf Hypothesen, die "längst überholt sind." So konnte der Mythos vom "sterilen Urin" beim Gesunden inzwischen widerlegt werden. Die asymptomatische Bakteriurie sei vielmehr der Normalzustand.

"In der Vergangenheit haben wir nur Bakterien abgetötet." Möglich sei es aber auch, die adaptive Entzündungsreaktion des Wirts herunterzuregulieren.

Eine sinnvolle Alternative bei akuten unkomplizierten HWI besteht in der Phytotherapie. So konnte mit der krampflösenden und antientzündlich wirksamen Dreierkombination aus Rosmarinblättern, Tausendgüldenkraut und Liebstöckelwurzel  eine starke Symptomreduktion erzielt werden. In einer Studie sprachen von 125 Frauen mit Harnwegsinfekt bis zum Tag 7 fast drei Viertel (71 Prozent) auf das Phytotherapeutikum (pflanzliche Arzneimittel) an. An Tag 37 waren es 86 Prozent. Nur drei Patientinnen (2,4 Prozent) benötigten ein Antibiotikum (Clinical Phytoscience 2015; 1: 7).

Welche Auswirkungen Antibiotika auf die Darmflora haben können, zeigte Professor Gessner anhand eines experimentellen Modells. Bereits eine einzige Dosis von Fosfomycin kann zu massiven Darmfloraverschiebungen führen.

Bei der Behandlung mit pflanzlichen Mitteln blieb die Darmflora weitgehend unberührt.

 

Depression und soziale Medien:

Der Gebrauch von sozialen Medien durch junge Menschen hängt offenbar mit Depressionen zusammen.

Darauf weist eine Studie aus den USA hin, die in "Depression and Anxiety" erschienen ist. Je mehr Zeit in den sozialen Netzwerken verbracht wird, desto höher ist das Depressionsrisiko.

Die Wissenschaftler der University of Pittsburgh (Pennsylvania) werteten im Jahr 2014 erhobene, repräsentative Angaben von 1.787 jungen Menschen im Alter von 19 bis 32 Jahren aus.

Im Durchschnitt widmeten die Probanden den sozialen Medien täglich 61 Minuten. Ihre diversen Accounts wurden rund 30 Mal pro Woche aufgesucht. Starke Indizien für eine Depression lagen bei über einem Viertel der Teilnehmer vor.

Wie sich zeigte, bestand zwischen der Nutzung von sozialen Netzwerken und Depressionen ein linearer Zusammenhang.

So hatten jene, die sich am häufigsten in sozialen Medien einloggten, ein 2,7-mal so hohes Depressionsrisiko wie jene, die das am seltensten taten.

Weitere Studien über die Ursachen seien nötig, so die Studienautoren.

 

 

Im Winter doppelt soviel: ergänzt Vitamin-D 

57% erhöhte Sterberate bei niedrigen Vitamin-D-Werten

Je weniger Vitamin D die Ärzte zum Studienbeginn im Serum fanden, umso gefährdeter waren die Teilnehmer, im Lauf der Studien zu sterben.

Hatten die Teilnehmer zu Beginn eine kardiovaskuläre Erkrankung, so war die Wahrscheinlichkeit an einer Herzerkrankung zu sterben bei den niedrigsten Vitamin-D-Spiegeln um 65% erhöht.

Hatten sie eine Tumorerkrankung in der Vorgeschichte und niedrige Vitamin-D-Werte, so war die Krebssterblichkeit um 70% erhöht. 

Waren keine Tumoren in der Vorgeschichte bekannt, so gab es keinen Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Werten und Krebssterblichkeit.

Hatten die Teilnehmer keine bekannte kardiovaskuläre Erkrankung zu Beginn, dann war die kardiovaskuläre Sterberate bei niedrigen Vitamin-D-Werten  um 41% erhöht. 

Anmerkung: Vitamin-D läßt sich leicht ergänzen; 1-2x/Woche 20.000 IE in einer Kapsel genügen zum Vorbeugen.

 

 

Medikamentennebenwirkung:

In der konventionellen Medizin werden die Colesterinsenker immer noch "flächendeckend" eingesetzt . . . auch wenn wesentlich wirkungsvollere Alternativen seit langem bekannt sind . . .

 

Statine (Cholesterinsenker) erhöhen u.v.A. Risiko für Typ-2-Diabetes um 46 Prozent

 

(darüber hinaus senken Statine den Q10-Spiegel - ein "Schlüsselenzym in der Energieproduktion")

Die Einnahme von Statinen steigert die Wahrscheinlichkeit für Typ-2-Diabetes deutlich.

Laut einer in "Diabetologia" publizierten finnischen Studie ist das Risiko um 46 Prozent erhöht.


Nach der Bereinigung um Einflussfaktoren wie unter anderem Alter, BMI und sportlichen Aktivitäten, stellte sich heraus, dass das Risiko für die Zuckerkrankheit durch die Einnahme von Statinen um 46 Prozent größer war.

Je höher die Dosis der eingenommenen Arzneien war, desto mehr stieg auch die Wahrscheinlichkeit an.


Genauere Auswertungen ergaben, dass durch die Statine die Insulinsensibilität um 24 Prozent und die Insulinabgabe um zwölf Prozent verringert waren.

Auch diese Reduktionen waren dosisabhängig.

Diese beiden Werte dürften in direktem Zusammenhang mit der erhöhten Erkrankungswahrscheinlichkeit stehen, meinten die Autoren.


Anders als bisherige Studien seien nicht nur Personen mit einem hohen Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten in die Studie einbezogen worden, wurde betont.

Da es sich bei den Teilnehmern ausschließlich um weiße Männer gehandelt habe, sollten weitere Untersuchungen mit Frauen bzw. anderen Ethnien folgen, hieß es.

 

 

AD(H)S wirksam behandeln mit klassischer Homöopathie: 

Die homöopathische Einzelmitteltherapie eine effektive, nebenwirkungsarme Alternative zur pharmakologischen Therapie ist.

74 Prozent der damals behandelten Kinder kommen auch zehn Jahre später ohne die Einnahme von chemischen Psychostimulanzien aus !

Einigen geht es heute so gut, dass auch eine Fortführung der homöopathischen Behandlung nicht mehr nötig ist.Das sind die Ergebnisse einer 10-Jahre Studie, die in diesem Jahr veröffentlicht wurde.

 

Chelattherapie - Schwermetallausleitung:

Laut WHO sind 60 - 70% aller aktuen und chronischen Erkrankungen u.A. auf Schwer-Metall-Belastungen (SMB) zurückzuführen.

Die Liste der Erkrankungen als Folge von SMB reicht von:

  • Allergien über
  • chronisch wiederkehrende Infekte zu
  • rheumatischen u.A. chronisch entzündlichen Erkrankungen
  • Erschöpfungssyndromen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) bis hin zu
  • bösartigen Erkrankungen

 

 

Thema Schwermetallbelastung:

dabei geht es nicht nur um Zahnfüllmaterialien, Impfungen, Nahrungsverpackungen (Aluminium), um Wasserleitungen (vor 1976 waren fast alle Leitungen noch aus BLEI), sondern nicht selten auch um die Ernährung:

Reis enthält Arsen - und zwar mehr als Milch und Wasser.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung zieht nun Konsequenzen und rät besonders Eltern zur Vorsicht.

Gefühlte Generationen von Kleinkindern sind mit einer klebrigen Reiswaffel in der Hand aufgewachsen.

Aber die beliebte, weil ungesüßte, fett- und kalorienarme Zwischenmahlzeit hat es in sich: Arsen. Das ist seit längerem bekannt.

Doch nun zeigt sich, dass der Anteil von giftigem anorganischen Arsen in Reiswaffeln und Reisbrei oft sogar noch höher ist als im puren Reiskorn selbst.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät deshalb dazu, solche Reisprodukte nur in Maßen und als Teil einer ausgewogenen Ernährung zu essen - und sie vor allem Babys und Kleinkindern nur gelegentlich anzubieten.

Während organische Verbindungen des Halbmetalls, wie sie etwa in Fischen und Meeresfrüchten vorkommen, als gesundheitlich unproblematisch gelten, können anorganische Verbindungen in größeren Mengen zu akuten Vergiftungen führen.

Frühe Anzeichen dafür sind Bauchkrämpfe oder Durchfälle.

Die chronische Aufnahme kleinerer Mengen kann Nerven und Gefäße schädigen, auch birgt sie ein erhöhtes Krebsrisiko.

Da anorganische Arsenverbindungen als krebsauslösend für den Menschen klassifiziert sind, sollten Lebensmittel davon nur so wenig wie möglich erhalten.

Arsen ist auch in Milch und Trinkwasser

Das ist wichtig, weil auch weitere, viel verzehrte Nahrungsmittel vom Trinkwasser bis zur Milch winzige Mengen des giftigen Stoffes enthalten.

Deshalb geht es nun um Höchstwerte, die ab Anfang 2016 laut EU-Beschluss auf europäischer Ebene eingeführt werden sollen: 0,2 Milligramm Arsen pro Kilogramm Reis sollten nach Ansicht des BfR dabei nicht überschritten werden, wenn Erwachsene den Reis verzehren.

Für Babys und Kleinkinder findet das Institut aber selbst den avisierten Höchstwert von 0,1 Milligramm Arsen pro Kilo Reisprodukt noch zu hoch
und empfiehlt deshalb, die Minis nicht ausschließlich auf Basis von Reis, Reismilch oder Reisbrei zu ernähren.

Eine akute Gesundheitsbeeinträchtigung sei bei den gemessenen Konzentrationen derzeit zwar für alle Bevölkerungsgruppen unwahrscheinlich, konstatiert das BfR.

Dennoch: "Für die krebsauslösende Wirkung von anorganischem Arsen lässt sich keine sichere Aufnahmemenge definieren.

Das BfR kann keine Aussagen dazu machen, ob ökologisch produzierte Produkte weniger Arsen enthalten als konventionell hergestellte. Die Zeitschrift Ökotest hingegen testete schon mehrfach Reiswaffeln beiderlei Herkunft - und Ökoprodukte schnitten keineswegs besser ab.

"Die festgestellten Arsengehalte sind bedenklich, denn anorganisches Arsen ist als krebserregend eingestuft und Kleinkinder essen enorm viel im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht",
sagte die Lebensmitteltoxikologin Prof. Tanja Schwerdtle zu den Testergebnissen.

Die deutschen Reismühlen, zusammengeschlossen im Verband der Deutschen Getreideverarbeiter und Stärkehersteller (VDGS), befassen sich seit Jahren mit dem Thema Arsen im Reis und versuchen, die Belastung zu verringern.

Sie betonen, dass ihre Monitorings für puren Reis Höchstwerte unterhalb der 0,2 Milligramm-Marke ergeben hätten - allerdings liegt er mit 0,11 Milligramm knapp über der für Babys empfohlenen Höchstmenge.

Mit Blick auf derzeitige Ernährungstrends, die weg vom "bösen", gluten-haltigen Weizen gehen, gewinnt die Verzehreinschränkung für Reis auch für Erwachsene an Relevanz.

Menschen, die Weizen meiden oder an Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leiden, sollten deshalb nicht eingleisig auf Reis ausweichen, empfiehlt das BfR.


Daneben sollten auch andere glutenfreie Getreidearten wie Mais, Hirse, Buchweizen oder Amaranth auf dem Speiseplan stehen.

 

Einmal mehr ein Hinweis für den immer gültigen Rat: Eßt (trinkt) mehr Obst und Gemüse ! ! !

Cranberrys sollen vor Herzkrankheiten und Diabetes schützen


Einer neuen US-Studie zufolge kann Cranberry-Saft dabei helfen, Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes, Herzkrankheiten und Schlaganfälle zu verringern. Schon zwei Gläser pro Tag reichten aus, schreiben Wissenschaftler des US Departments of Agriculture in Beltsville (Maryland) im "Journal of Nutrition".

Die Forscher bezogen 56 gesunde Freiwillige mit einem Durchschnittsalter von 50 Jahren in die Untersuchung ein. Zu Studienbeginn wurden sämtliche Blutwerte erhoben - Blutdruck, Blutzuckerlevels, Lipide sowie das Vorkommen des C-reaktiven Proteins. Die Hälfte der Gruppe trank dann acht Wochen lang täglich zwei Gläser kalorienarmen Cranberry-Saft (rund 470 Milliliter), die andere Hälfte ein Placebo.

Nach den acht Wochen wurden die Blutwerte der Probanden erneut untersucht. Es wurde deutlich, dass sich in der Versuchsgruppe sämtliche Werte verbessert hatten.

Die Gesamtsumme der Veränderungen habe einem etwa zehn Prozent geringeren Risiko für Herzerkrankungen und einer um 15 Prozent reduzierten Gefahr für Schlaganfälle entsprochen, so die Forscher.
Auslöser für die Verbesserungen ist nach Ansicht der Wissenschaftler der hohe Polyphenol-Gehalt der Früchte. Cranberrys gehören zu den Obstsorten mit dem höchsten Polyphenol-Vorkommen und ihr Konsum könnte leicht in den Alltag integriert werden, meinten die Autoren.
 

 

 

Nierengesundheit kann Aufschluss über Herzrisiko geben

Albuminurie ist sogar ein stärkerer Risikofaktor als die Cholesterinwerte, der systolische Blutdruck und das Rauchen.

Der Zustand der Nieren ist offenbar ein mindestens genauso zuverlässiger Indikator für die Herzgesundheit wie traditionelle Werte wie der Blutdruck und die Cholesterinlevels. Zu diesem Schluss kamen US-Forscher nach einer Metaanalyse, die in "The Lancet Diabetes & Endocrinology" erschienen ist.

 

 Die Wissenschaftler des "Chronic Kidney Disease Prognosis Consortium", die von Josef Coresh von der Johns Hopkins University in Baltimore (Maryland) koordiniert wurden, werteten 24 Studien mit über 637.000 Teilnehmern aus, die keine kardiovaskuläre Vorgeschichte hatten. Testergebnisse zur glomerulären Filtrationsrate (GFR) und der Albuminurie lagen für alle Probanden vor.

 

Wie sich zeigte, waren sowohl die GFR- als auch die Albuminurie-Werte unabhängige Indikatoren für Herz-Kreislaufkrankheiten im Allgemeinen. Besonders herausstechend waren die Ergebnisse in Bezug auf Herzinsuffizienz sowie Todesfälle durch Herzinfarkte und Schlaganfälle. Albuminurie erwies sich dabei als der stärkere Prädiktor. Der Wert übertraf sogar die Prognosekraft von systolischem Blutdruck und den Cholesterinwerten und war ein stärkerer Risikofaktor als das Rauchen.

"Wenn Mediziner Daten über Nierenschäden und die Nierenfunktion vorliegen haben, was oft der Fall ist, dann sollten sie diese Daten dazu verwenden, das Risiko eines Patienten für Herz-Kreislauferkrankungen besser einzuschätzen", sagte Hauptautor Kunihiro Matsushita von der Johns Hopkins University. "Die Cholesterinwerte und Blutdrucktests sind gute Indikatoren für das kardiovaskuläre Risiko, aber sie sind nicht perfekt. Diese Studie zeigt uns, dass wir es noch besser machen könnten - und zwar mit Informationen, die wir häufig ohnehin schon sammeln."

 

5 Symptome von Krebs, die die meisten Menschen ignorieren:

The Huffington Post | von Sophia Maier
Krebserkrankungen sind vielfältig, ihre Symptome sind extrem unterschiedlich.

Viele Menschen sind über die Anzeichen nicht aufgeklärt oder nehmen potenzielle Warnsignale nicht ernst.

Das liegt vor allem daran, dass die Symptome für Krebs auch oft auf harmlosere Krankheitsbilder schließen lassen.


„Der Mensch hat ein ganz gutes Gespür für seine körperliche Normalität. Ist sie nachhaltig gestört, deutet das erst einmal auf Krankheit hin, nicht unbedingt auf Krebs“, erklärt Johannes Bruns, Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft.

„Nachhaltige Veränderungen, die untypisch sind und keine erklärbare Ursache haben, sind Alarmsignale, denen ein Arzt nachgehen sollte.“


Allein im Jahr 2011 sind in Deutschland etwa 230.000 Frauen und 255.000 Männer an Krebs erkrankt. Das belegen aktuelle Zahlen des „Zentrum für Krebsregisterdaten“.

Dabei erkranken Frauen am häufigsten an Brust- und Darmkrebs, wohingegen bei Männern der Prostatakrebs die Statistik anführt.


Durch regelmäßige Untersuchungen beim Arzt und einen frühzeitigen Behandlungsbeginn könnten die Heilungschancen deutlich erhöht werden.

Diese 5 Anzeichen für Krebs sollten Sie deshalb nicht ignorieren:

1. Anhaltender Husten

Husten geht meistens mit einer Erkältung oder einem grippalen Effekt einher und ist erstmal kein Grund zur Sorge. Wer aber einen anhaltenden Husten hat, der über mehrere Wochen hinaus und trotz hausärztlicher Behandlung bestehen bleibt, sollte sich einer genaueren Untersuchung unterziehen - dazu raten Fachärzte:
„Meistens bedeutet Husten nicht Krebs. Aber ein anhaltender Husten muss unbedingt untersucht werden um herauszufinden, ob es Lungenkrebs sein könnte“, erklärt Therese Bartholomew vom Cancer Prevention Center auf der Plattform „Womenshealtmag“.
Etwa drei Viertel der Lungenkrebspatienten haben mit anhaltendem Husten zu kämpfen. Die Ursache: Der Tumor tritt im Bereich der Lungen auf und kann dadurch auf Teile der Atemwege drücken – was wiederum einen Hustenreiz auslöst.
Aber auch bei Lungenkrebs gibt es keine einheitlichen Beschwerdebilder: Die Anzeichen sind vielfältig und können auch auf andere Krankheiten hindeuten - nicht ausschließlich auf Lungenkrebs. Deswegen ist es bei einem Verdachtsmoment grundsätzlich ratsam, den Arzt für eine kurze Untersuchung aufzusuchen.

2. Anhaltendes Sodbrennen

Sodbrennen kann viele Ursachen haben: beispielsweise übermäßiger Stress oder zu fette und süße Ernährung. Auch wer zu lange nichts isst, kann unter Sodbrennen leiden. Stellen sich die Symptome nur gelegentlich ein, ist das noch kein Grund zur Sorge.
Wer aber mehrere Wochen anhaltend an Sodbrennen leidet, sollte einen Arzt konsultieren. Denn durchgängiges Sodbrennen kann ein Indiz für Rachen- und Kehlkopfkrebs sein.
Die Ergebnisse einer Studie der Brown University in Providence aus dem Jahr 2013 konnten das bestätigen. Bei Patienten mit regelmäßigen Sodbrennen verstärkte sich das Risiko um 78 Prozent, an einer dieser Krebsarten zu erkranken.
Auf diese oftmals unterschätze Gefahr machte auch vor kurzem der britische „National Health Service“ mit einer Anti-Krebs-Kampagne aufmerksam. Er rät dazu, bei Verdachtsfällen in jedem Fall einen Arzt aufzusuchen, um mögliche Ursachen auszuschließen, wie der „Mirror“ berichtet.

3. Juckende Haut

Die Gefahr, die von Muttermalen ausgehen kann, wird oftmals unterschätzt: Ein Muttermal kann sich zu einem malignem Melanom entwickeln – also schwarzem Hautkrebs. Einige Menschen lassen die regelmäßige Untersuchung beim Hautarzt ganz aus. Das Risiko, an einem bösartigen Hautkrebs zu erkranken, liegt in Deutschland bei eins zu 200.
Entwickelt sich ein Muttermal zu einem Melanom, wird es dunkler und die Pigmentierung verändert sich für gewöhnlich.
Aber es gibt unauffällig wirkende Anzeichen: Anhaltender Juckreiz oder Brennen an der betreffenden Stelle des Mals. Bemerkt ein Mensch solche Symptome, empfehlen Mediziner einen Besuch beim Hautarzt.

4. Blut im Stuhl

Blut im Stuhl kann zahlreiche Ursachen haben – und die meisten davon deuten auf harmlosere Erkrankungen als Krebs hin: Einige der Hauptursachen sind Hämorrhoiden oder kleinere Schleimhautrisse.
Aber es kann auch ein Symptom für Darmkrebs sein. Bei Darmkrebs sind die Anzeichen vielfältig und treten schleichend auf: Müdigkeit, Gewichtsverlust, Fieber und auch regelmäßiger Blut im Stuhl des Patienten.
Fachärzte raten deshalb dringend zu einer jährlichen Untersuchung des Stuhls ab einem Alter von etwa 50 Jahren: Denn Krebsgeschwüre haben empfindliche und feine Blutgefäße, die leicht verletzbar sind. Dadurch kommt Blut in den Stuhl – meist sind die Mengen aber so gering, dass man sie selbst kaum erkennen kann.

5. Angeschwollene Lymphknoten

Sind die Lymphknoten angeschwollen, so liegt das meist an einer Entzündung des Halses – insbesondere bei vergrößerten Lymphknoten im Hals- und Rachenbereich. In diesem Fall ist die Schwellung infektionsbedingt und verschwindet wieder, sobald der Patient sich auskuriert hat.
Anhaltend geschwollene Lymphknoten, die nicht schmerzen, können aber ein Indiz für Lymphdrüsenkrebs sein. Insbesondere wenn diese schmerzfreie Schwellung über längere Zeit anhält und sich nicht wieder zurückbildet.
Der Krebsinformationsdienst weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Symptome vielfältig sein können und nicht in jedem Fall auf Krebs hindeuten: „Entscheidend für die Diagnose sind vor allem mikroskopisch-histologische Untersuchungen, molekularbiologische und immunologische Untersuchungen von Zellen aus entnommenen Lymphknoten, von Zellen aus Blut und Knochenmark oder anderen befallenen Geweben.“

 

Meditation hilft wie Antidepressiva vor Rückfall in Depression:

Einem Rückfall in eine Depression kann mit einer Art Meditation genauso gut vorgebeugt werden wie mit der Einnahme klassischer Antidepressiva. Das hat eine britische Vergleichsstudie gezeigt, die in "The Lancet" erschienen ist.
Die Wissenschaftler der University of Oxford teilten 424 Probanden, die in der Vergangenheit depressiv waren, in zwei Gruppen ein. Eine Hälfte erhielt präventiv Antidepressiva, die andere absolvierte eine achtsamkeitsbasierte kognitive Therapie (Mindfulness-Based Cognitive Therapy, MBCT).
Im Rahm der MBCT nahmen die Teilnehmer an acht Gruppensitzungen teil und mussten jeden Tag zu Hause gewisse Übungen durchführen, um negative Gedanken zu erkennen, zu akzeptieren und mit ihnen umzugehen. Zwei Jahre lang wurden alle Patienten regelmäßig nach ihrem Gemütszustand befragt.
Gemessen an der Rückfallrate waren beide Therapieformen ähnlich effektiv. In der Gruppe mit der meditativen Behandlung erlitten 44 Prozent eine erneute Depression Bei den Teilnehmern, die Antidepressiva eingenommen hatten, lag die Quote bei 47 Prozent.
Die Therapie sei somit eine Alternative für Millionen Menschen, vor allem wenn diese nicht weiter Antidepressiva einnehmen wollen, so Studienleiter Willem Kuyken. Ohne Behandlung werden ihm zufolge vier von fünf Patienten rückfällig.

 

Jeder zweite Mann erkrankt an Krebs -  der Lebensstil kann das Risiko deutlich mindern . . .

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland.

In Deutschland erkranken rund 43 Prozent der Frauen und etwa jeder zweite Mann (51 Prozent) im Laufe ihres Lebens an Krebs. Das berichtet das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar.

Viele Erkrankte sterben an den Folgen. Es sei jeder fünfte Todesfall bei Frauen und jeder vierte bei Männern auf Krebs zurückzuführen, teilt das ZfKD weiter mit.

 

ABER: Das Krebsrisiko lässt sich reduzieren !

Das Krebsrisiko lasse sich beeinflussen, schreiben sie. Wer auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet, sich gesund ernährt und ausreichend bewegt, könne das Krebsrisiko reduzieren.

Olaf Ortmann, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG)konstatiert: "Wir haben Belege dafür, dass eine nachhaltige Verhaltensänderung tatsächlich etwas bringt".

Er rät: "Wer also etwas für sich tun möchte, sollte sich ausgewogen ernähren, tierische Fette reduzieren, mehr Gemüse essen, Normalgewicht halten oder anstreben und sich täglich körperlich betätigen."

Rauchen und Alkohol erhöht Krebsgefahr

Ob Krebs entsteht, hängt von vielen Faktoren ab. Ein ungesunder Lebensstil sei einer davon, führt Ortmann aus.

"Unter den schädigenden Verhalten hat das Tabakrauchen zweifellos den deutlichsten Effekt. Wir wissen heute, dass das Krebsrisiko bei chronischem Nikotinmissbrauch ungefähr um das 10- bis 20-Fache steigt"

 

Stand vom 15.09.2017